Fondation Johanna Dürmüller-Bol

Geschichte der Fondation Johanna Dürmüller-Bol

Vorgeschichte

Johanna Dürmüller-Bol
Johanna Dürmüller-Bol

Unsere Stifterin Johanna Dürmüller-Bol verdankte ihren Wohlstand unter anderem der Tatsache, dass ihre Familie seit der Gründung der Vorgängerunternehmungen stets ein Aktienpaket einer Versicherungsgesellschaft in den Niederlanden gehalten hatte. Johanna Dürmüller-Bol hatte sich bereits Gedanken über ihren Nachlass gemacht. In diesem Zusammenhang beabsichtigte sie, verschiedene öffentliche und private Institutionen im Kanton Bern mit grossen Einmal-Schenkungen zu bedenken und dergestalt, noch zu Lebzeiten, ihr Vermögen und damit ihre entsprechende Steuerbelastung zu vermindern.

Da Johanna Dürmüller-Bol ohnehin beabsichtigte, ihr geliebtes «Stöckli» nach ihrem Ableben in eine eigene gemeinnützige Stiftung einzubringen, lag die Idee auf der Hand, statt Einmal-Schenkungen auch diese finanziellen Unterstützungen über eine gemeinnützige Stiftung auszurichten.

Die Verbundenheit von Johanna Dürmüller-Bol mit dem Kanton Bern, in welchem sie seit ihrem Zuzug in die Schweiz wohnhaft war, zeigte sich darin, dass sie sich entschloss eine rein bernische Stiftung zu gründen, bei welcher praktisch ausschliesslich Projekte und Institutionen gefördert werden sollten, welche ihren Sitz im Kanton Bern haben oder aber zumindest einen direkten Bezug zu diesem Kanton aufweisen mussten.

Im Vorfeld der Errichtung der Stiftung hat die Stifterin im Dezember 1999 folgende Erklärung, welche die Vorgeschichte ihrer Familie illustriert, abgegeben:

Aus Ehrfurcht vor der vorbildlichen Arbeitsamkeit meines Vaters, der in dritter Generation eine Lebensversicherungsgesellschaft in den Niederlanden aufbaute, welche, im Jahre 1847 als «Begräbniskasse» gegründet, im Jahre 1883 in die Lebensversicherungsgesellschaft «Utrecht» umgestaltet, später unter dem Namen «Amev» und heute als «Fortis» weltweit tätig geworden ist, habe ich als Erbin eine Anzahl Aktien immer in Treue verwaltet und im Laufe der Zeit mit Erfolg vermehrt.

Seit meinen Jugendjahren habe ich regelmässig mit meiner Familie im Schweizerland die Ferien verbracht. Seit 1974 bin ich durch Heirat mit Hans Otto Dürmüller auch in der Schweiz wohnhaft. Dadurch fühle ich mich heute so sehr mit diesem Land verbunden, dass ich den tief empfundenen Wunsch hege, einen Teil meines Vermögens in eine schweizerische Stiftung für soziale Zwecke einzubringen. Weil «der Staat» heutzutage immer mehr «zurücktritt», möchte ich ein Stück sozialer Verantwortung auf mich nehmen; dies wohl ganz im Sinne der Visionen meiner Vorfahren: «Das Leben und den Tod sichern». Oder anders, mit den Worten Martin Luthers gesagt: «Wenn ich wüsste, dass ich morgen sterben würde, würde ich heute noch einen Baum pflanzen».

Gründung

Am 13. März 2000 erfolgte beim Notar die Beurkundung der Stiftungsurkunde in Anwesenheit der Stifterin.

Am 18. Mai 2000 fanden sich die Stifterin und die künftigen Stiftungsratsmitglieder Frau Johanna Dürmüller-Bol, Stifterin und Gründungspräsidentin, Frau Annelise Eggimann (Vertreterin des Schweizerischen Nationalfonds), Herr Werner Luginbühl (Vertreter des Regierungsrats des Kantons Bern), Herr Prof. Dr. Peter Mürner (Vertreter der Universität Bern), Herr Max Schläfli (Vertreter der depotführenden Bank), und Herr Marc Stucki (Sekretär) in der Campagne aus dem 18. Jahrhundert des Hofguts in Gümligen zum feierlichen Gründungsakt ein.

Der im Kooptationsverfahren neu gewählte Stiftungsrat nahm an seiner Gründungsversammlung die Stiftungsurkunde zur Kenntnis und verabschiedete das Stiftungsreglement. Viel wichtiger als diese formellen Traktanden war, dass die Mitglieder des Stiftungsrates zum ersten Mal Gelegenheit hatten, sich persönlich zu begegnen und erneut, diesmal aus erster Hand, von der Stifterin über ihre Beweggründe und Pläne zu erfahren, welche zur Gründung der Fondation geführt hatten.

Am 2. Juni 2000 wurde die Fondation Johanna Dürmüller-Bol unter der Firmennummer CH- 035.7.026.018-4 im Handelsregister des Kantons Bern eingetragen womit sie auch im formaljuristischen Sinn ihre Existenz begonnen hatte.

Erste Jahre

In den ersten vier Jahren nach Gründung fanden 11 Stiftungsratssitzungen statt, in welchen von Beginn an der Fokus auf unsere Projekte gelegt wurde, während Stiftungsinterna effizient und in der gebotenen Kürze behandelt wurden.

Im Spendenbereich «Medizin und Pflege» konnte von Beginn an mit Projekten im Bereich der Palliativmedizin ein klarer Akzent gesetzt werden. Dies war für unsere Projektpartner um so erfreulicher, als dass palliativmedizinische Behandlungen zu jenem Zeitpunkt nicht von der Grundversicherung der Krankenkassen gedeckt waren und dergestalt entweder aus Zusatzversicherungen quersubventioniert werden mussten oder aber auf private Spendeninitiativen angewiesen waren. Die Fondation unterstützte die neu renovierte Palliativstation des Diakonissenhauses Bern mit einem einmaligen Beitrag für diverse Anschaffungen. In Zusammenarbeit mit der Krebsstiftung Berner Oberland unterstützten wir die spitalexterne Palliativpflege («SEPP») des Spitals Thun, in deren Rahmen auch Palliativpatienten in Randgebieten eine professionelle Pflege zu Hause angeboten werden konnte. Im Spitalzentrum Biel schliesslich unterstützte die Fondation den Aufbau einer eigenen Palliativpflegeabteilung. Diese Palliativprojekte wurden alle noch zu Lebzeiten unserer Stifterin initiiert. 

Im Spendenbereich «Kultur» lag der erste – es sollte nicht der letzte sein – Schwerpunkt klar im musikalischen Bereich. Unsere Förderaktivitäten starteten wir, um eine musikalische Metapher zu verwenden, gleich mit zwei Paukenschlägen: Zum Einen halfen wir mit der – bis heute - betragsmässig grössten Spende unserer Stiftung, zusammen mit anderen bedeutenden Stiftungsspenden, die in ihrer Existenz massiv bedrohte Geigenbauschule Brienz nachhaltig zu finanzieren und damit definitiv zu retten. Während eine solche nicht direkt zweckbestimmte Kapitaleinlage von mehreren Hunderttausend Franken durch unsere Fondation bis heute die Ausnahme geblieben ist, galt der zweite «Spendenauftakt» dem Konservatorium Bern, einer Institution, die wir bis in die heutigen Tage immer wieder gerne in ihrer vielfältigen Tätigkeit unterstützt haben und deren Bedeutung vor allem auch im nimmermüden Engagement ihres zwischenzeitlich pensionierten Direktors, Werner Schmitt gründete; Werner Schmitt, der als Krönung seines bisherigen Schaffens den Bundesverdienstorden Deutschlands und den dritten Johanna Dürmüller-Bol Young Classic Award erhalten durfte. Noch zu Lebzeiten unserer Stifterin finanzierten unsere Fondation die komplette Neubestuhlung des Grossen Saals des «Konsis» Bern. Schliesslich durften wir mit der Übernahme der Kosten einer wesentlichen Neu- und Ersatzinstrumentierung beim Berner Symphonieorchester (BSO) auch bei dieser Institution einen klaren Akzent im Bereich der klassischen Musik setzen.

Im Spendenbereich «wissenschaftliche Forschung» hat die bisherige Geschichte gezeigt, dass aller Anfang nicht ganz leicht ist: Wenngleich in der Gegenwart dieser Spendenbereich eine erfreuliche und dynamische Entwicklung zeitigt, waren zu Beginn Unterstützungsgesuche hier eher selten. Umso erfreulicher war, dass wir mit der Berner Albert-Einstein-Gesellschaft gleich zu Beginn eine schöne Partnerschaft eingehen durften und so die wissenschaftlich wohl wichtigste Berner «Ikone» und ihre heutigen Verwalter unterstützen konnten. Wir finanzierten die Publikation «Das Genie mit der Geige» sowie den Faksimile-Nachdruck der speziellen Relativitätstheorie, dies gerade im Hinblick auf das damals direkt bevorstehende Einstein-Jahr 2005.

Tod von Johanna Dürmüller-Bol

Die Stifterin, Gründungspräsidentin und Präsidentin der Fondation Johanna Dürmüller-Bol, Johanna Gesiena Dürmüller-Bol, ist am 11. November 2004 aus dem Leben geschieden. Nur ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass die Fondation Johanna Dürmüller entstanden ist und seit nunmehr fast fünfzehn Jahren zum Wohl der Allgemeinheit wirkt und in zahlreichen Projekten durch tatkräftiges Spenden aktiv geworden ist.

Ebenso wirkte Johanna von der Gründungsvorbereitung bis zuletzt als aktive, umsichtige und bedachte Präsidentin. Sie führte unsere Stiftung mit grösstem Engagement, Verständnis und Menschlichkeit.

Weitere Geschichte nach dem Ableben von Johanna Dürmüller-Bol

Der Tod der Stifterin und Stiftungsratspräsidentin war in der bisherigen Geschichte der Fondation Johanna Dürmüller-Bol das tragische Ereignis schlechthin und für die betroffenen Familien wie auch für den Stiftungsrat eine herausfordernde Zeit. Wenige Tage nach dem Tod und der Beisetzung von Johanna Dürmüller-Bol in Bern fand am 19. November 2004 die ordentliche Wintersitzung des Stiftungsrats statt, an welcher auch die Familie durch Hetta Hoogendijk-Bol und Jan Pieter Bol vertreten war. Einerseits aus Pietätsgründen und andererseits um genügend Zeit zur Verarbeitung der Vergangenheit und Planung der Zukunft gewinnen zu können, wurde die Frage der Nachfolge auf die Frühjahrssitzung verlegt. Ebenso wurde die –durch den Tod der Präsidentin noch sinnvollere – grosse Revision der Stiftungsurkunde auf das neue Jahr verschoben.

Nach einer Ruhepause und Reflexionsphase traf sich der Stiftungsrat am 21. April 2005 zur ordentlichen Frühjahressitzung. Die Traktandenliste war reich befrachtet; die Neukonstituierung des Präsidiums und der Vertretung der Familie Bol als Nachfolge von Johanna Dürmüller bildete dabei den Kernpunkt.

Zur allseitigen grossen Freude erklärte sich Stiftungsrat Prof. Dr. Peter Mürner, der von Beginn an im Stiftungsrat mitgewirkt hatte, bereit, das Präsidium zu übernehmen. Ebenso gross war die Freude und Erleichterung, dass die Familie Bol mit der Person von Hetta Hoogendijk-Bol, weiterhin im Stiftungsrat vertreten bleiben würde. Mit Professor Mürner gewann die Fondation einen Präsidenten, der einerseits die Stiftung bereits bestens kannte und andererseits über überaus breites Netzwerk in Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur verfügte, welches der weiteren, nachhaltigen Entwicklung der Stiftung ausserordentlich zu Gute kommen sollte. Auch die Bereitschaft der Nichte unserer Präsidentin, Hetta Hoogendijk-Bol, jeweils aus den Niederlanden an die Stiftungsratssitzungen in die Schweiz zu reisen und sich weiterhin mit der Förderlandschaft des Kantons Bern auseinanderzusetzen, war – und ist - alles andere als selbstverständlich.

An derselben Stiftungsratssitzung wurde die Generalrevision der Stiftungsurkunde (neu Statuten genannt) beschlossen, in deren Rahmen auch gleich die Neuwahlen eingebettet werden konnten. Ebenso wurden der erste Auftritt mit eigener Homepage auf dem Internet sowie unser Logo genehmigt und verabschiedet.

Vom Jahr 2005 an fanden jedes Jahr vier Stiftungsratssitzungen statt. Dieser Turnus mit je einer Sitzung pro Quartal hatte sich gut bewährt und ermöglichte eine speditive Arbeit innerhalb des Stiftungsrats wie auch eine gute und effiziente Zusammenarbeit mit unterstützten Organisationen.

Die kontinuierlich zunehmende Bekanntheit der Stiftung, welcher einerseits auf dem neuen Internet-Auftritt und andererseits auf den unterstützten Projekten gründete führte zu einem stetig steigenden Gesuchseingang. In den Jahren 2005 – 2010 konnten u.a. folgende Akzente gesetzt werden:

Im Spendenbereich «Medizin und Pflege» konnte die Fondation mit der Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Palliativmedizin für den Kongress «Leben bis zuletzt» die Aktivitäten im Bereich der Palliativpflege erweitern. Mit der kompletten Finanzierung des Entwicklungs- und Praxisforschungsprojekts «Unterstützung von Patienten beim Übergang von der psychiatrischen Klinik nach Hause durch ein pflegerisches Übergangs- und Nachsorgeangebot» unterstützte unsere Stiftung erstmals die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) der Universität Bern.

Im Spendenbereich «Kultur» wurden mit den Interlaken Classics und dem Jungfrau Music Festival mehrjährige vertragliche Partnerschaften eingegangen. Im Jahre 2008 wurde in Zusammenarbeit mit den Interlaken Classics der «Johanna Dürmüller-Bol Young Classics Award» aus der Taufe gehoben, welcher Institutionen auszeichnet, die sich in besonderer Weise um den musikalischen Nachwuchs verdient gemacht haben. Das Preisgeld beträgt CHF 20'000.- Gross war die Freude, dass mit Anne-Sophie Mutter und Michael Tilson Thomas zwei Weltstars die ersten beiden Awards in Empfang nehmen durften und dass mit Werner Schmitt, dem dritten Preisträger ein Freund und langjähriger Partner unserer Stiftung den dritten Preis erhielt und ihn gleich dem Konservatorium Bern zur Anschaffung von neuen Pauken für das Jugendsymphonieorchester weiterreichte. Akzente für ein reiches musikalisches Leben in Randregionen setzte unsere Fondation mit mehrjährigen Unterstützungen der Musikfestwochen Meiringen, der Mendelssohn Musikfestwoche Wengen und der musikalischen Sommerakademie Lenk. In der Bundesstadt wurde zudem eine Unterstützung des musikalischen Schaffens im Zentrum Paul Klee im Jahre 2009 vertraglich vereinbart und schliesslich eine vertragliche Partnerschaft mit der Camerata Bern 2010 besiegelt.

Im Spendenbereich «wissenschaftliche Forschung» stand die Unterstützung der Universität Bern und ihrer Institute im Vordergrund. Die Institute für Anatomie, Klima- und Umweltphysik, das Theodor-Kocher-Institut und das Kompetenzzentrum für Public Management wurden mit finanziellen Zuwendungen für Kongresse oder Sachanlagen und Instrumente unterstützt. Das 175-Jahr-Jubiläum der Universität Bern unterstützte die Fondation Johanna Dürmüller-Bol als Gold-Partnerin mit einem erheblichen Beitrag für die Ausstellung «Gastland Universum» und die Publikation des Buchs «Archäologie im All» in Zusammenhang mit den Arbeiten des Instituts für Astronomie der Universität Bern. Da das Inselspital Bern als mögliche Spendenempfängerin ausdrücklich in unseren Stiftungsstatuten erwähnt ist, vereinbarte unsere Fondation mit der neu gegründeten Insel Foundation eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwecks Kanalisierung der Gesuche aus den Kliniken des Inselspitals.

Im stiftungsinternen Bereich sind im Weiteren, nebst einigen wenigen Mutationen im Stiftungsrat und nebst der bereits erwähnten Revision der Stiftungsstatuten, folgende wesentlichen Neuerungen zu vermerken:

Im Zuge der Diskussionen um Corporate- oder in unserem Fall «Foundation Governance» hat der Stiftungsrat im Jahr 2005 entschieden, die Jahresberichterstattung inskünftig nach dem Standard Swiss GAAP FER 21 zu erstellen; die Jahresrechnung über das 5. Geschäftsjahr 2005 wurde denn auch erstmals und ohne wesentliche Mehrkosten nach diesem Standard erstellt. 

Im Jubiläumsjahr 2010 beschloss der Stiftungsrat nach einer gründlichen Analyse der Situation nach der Finanzkrise, die Anlage des Stiftungsvermögens zu professionalisieren und zu diversifizieren: So gab sich einerseits der Stiftungsrat erstmals ein umfassendes und für die Vermögensverwalter verbindliches Anlagereglement; andererseits wurden neu drei – statt wie bisher eine einzige – Institutionen mit der Vermögensverwaltung betraut.

Im Jahr 2009 konnte die seit Gründung bei der KPMG AG domizilierte Fondation Johanna Dürmüller-Bol im alten Gemeindehaus in Muri bei Bern erstmals eigene Büroräumlichkeiten und somit einen eigenen Geschäftssitz beziehen. Im Zuge der Sitzverlegung wurde die Archivierung der umfangreichen Stiftungs- und Projektakten vollständig umgestellt und erneuert, so dass das System der elektronischen und der papierenen Ablage identisch ist. Ebenso wurde am Stiftungsdomizil eine kleine Bibliothek zum Thema Stiftungswesen eingerichtet. Die Sitzverlegung wurde anfangs 2010 im Handelsregister eingetragen.

Jubiläumsjahr 2010

Der Stiftungsrat hat sich im April 2011 zu einem Strategiewochenende in Interlaken getroffen, um gemeinsam in speziellem und würdigem Rahmen die erste Dekade zu feiern und strategische Fragen für die Zukunft zu diskutieren.

Mit der Jubiläumsschrift hat der Stiftungsrat im Sinne einer Dokumentation und Aufarbeitung der ersten 10 Jahre ein Zeichen gegen Innen wie Aussen gesetzt.

Weitere Entwicklung

Im Jahr 2012 gelangte das Departement Klinische Forschung (DKF) der medizinischen Fakultät der Universität Bern an die Fondation Johanna Dürmüller-Bol mit dem Anliegen, den bisherigen mit CHF 30'000 dotierten DKF-Forschungspreis zu übernehmen, da die öffentliche Hand diesen Preis nicht mehr ausrichten konnte. Bereits im selben Jahr konnte der neue Johanna Dürmüller-Bol DCR Research Award am Tag der klinischen Forschung der Universität Bern erstmals verliehen werden.

Somit verfügt die Fondation Johanna Dürmüller-Bol nun über zwei hochdotierte und renommierte Preise, welche alle drei Spendenbereiche abdecken.

Im Jahr 2014 wird die 50. Stiftungsratssitzung stattfinden. Bisher unterstützte die Fondation Johanna Dürmüller-Bol über 300 Projekte mit einem Gesamtbetrag von über CHF 4'000'000.